Anlässe :
Ob Sie nun in ihrem 30-Seelen-Dorf zum Buschfest gehen oder sich auf dem Weg in die neue Großstadt-Schicki-Disco mit dem Namen einer schwulen Literatur-Figur befinden: überall da, wo getanzt wird, sind Sie nach der Einnahme mehrerer Pillen Exstasy der Fred Astaire der Veranstaltung! Was Sie auch immer danach eingeplant haben, richten Sie sich nach dem Konsum der lustigen Elan-Dragees noch auf etwas Geschlechtsverkehr ein, denn das ist unvermeidlich!
Wirkung :
Stellen Sie sich vor, diese Welt mit den Augen von John Travolta in Saturday Night Fever zu sehen und mit denen eines Porno-Stars, der es Dolly Buster gerade so richtig besorgt, und das gleichzeitig. Außer monotoner Musik und dem monotonen Auf-und-Ab der Missionarsstellung werden Sie nämlich nichts in ihrem Exstasy- Kopf haben. LSD und Amphetamine, zu gleichen Teilen eingenommen, erzielen ein ähnliches Resultat. Wenn Sie Skrupel haben sollten, illegale Drogen zu sich zu nehmen, dann trinken Sie einfach 30 Red-Bull mit Wodka, damit kann die Wirkung von wenigen Exstasy-Pillen prima simulieren.
Equipment :
Haben Sie noch den weißen Elvis.Anzug aus den 70ern? Mit dem Riesenkragen, den Gold-Bordüren, den Pailletten und den 2 Kilo Strass? Nein? Das macht überhaupt nichts, denn auf Exstasy ist man sogar dann der König des Events, wenn man nur ein schlabberiges Sweatshirt trägt, auf dem in Litfaßsäulen-Größe „Sir Benni Miles“ oder ein noch blöderer Spruch steht und für das noch vor 20 Jahren jeder Popper fies verprügelt worden wäre. Zum Herunterspülen der flotten Smarties benötigen Sie dann nur noch eine Dose Red-Bull oder ein vergleichbares Zeitgeist-Produkt, bei allen anderen Getränken werden Sie mit Nicht-Dazugehörigkeit gestraft!
Preise :
Hier trennt sich die Spreu vom Weizen: da einer der Spaß-Bonscher im Schnitt zwischen stattlichen 10 und 15 Euro kostet und ein glungener Abend mindestens 4 bis 8 davon erfordert, handelt es sich bei dieser Droge nicht um die eines typischen Sozialhilfe-Empfängers sondern spricht hauptsächlich die Jugendlichen an, deren Eltern gerne 1000 Euro im Monat für die Kamotten des Sprösslings ausgeben, wenn sie dafür nur von denen in Ruhe gelassen werden.

- Der Drogen-Check - 4. Exstasy -
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