Nachdem Lonny uns am letzten 15ten die Herzen und die Mägen für den Zauber der asiatischen Küche geöffnet hat (s. Dendeng Blado), wollen wir diesmal mit den 3 Geflügelsticks (Gebratene Geflügelfleischsticks in herzhaft-lockerem Curryreis harmonisch abgestimmt mit verschiedenen Früchten und Gemüsen) aus der Reihe Schlemmerzeit von Aldi da anfangen, wo wir so glücklich aufgehört haben.
In sinnesfroher Verzückung haben wir uns nach Lonnys Vorbild für die bevorstehende Reis-Zeremonie in tiefe Meditation versenkt.
Nach der üblichen Wasserbad-Prozedur liegt unser Bildungsfunk-Fertiggericht des Monats Februar vor uns. Im Test-Team gehen die Meinungen auseinander, ob es mehr an eine frühägyptische Pharaonen-Grabkammer oder schlicht an Hundefutter erinnert. Wie dem auch sei, heiß ist das Verlangen, als wir das erste mal auf einer extrem schleimig konsistenzlosen Masse herumlutschen. Dezente Fruchtnote, billiger Currygeschmack, mehr ist eigentlich nicht zu sagen, weil weder am Geschmack, noch nach oral-haptischen Kriterien zu ermitteln ist, worauf man gerade drauf rumkaut.

Nur mit Sambal Oelek können wir das Ganze genießbar machen. Da dies den Geschmack verfälscht und man es, wie erwähnt sowieso nicht merkt, welches der unterschiedlichen Bestandteile man gerade im Mund hat, wollen wir das Geschehen im Weiteren eher optisch untersuchen.
Die Sticks sind birnenförmig. Die Möhren sehen aus wie Mumien-Geschnetzeltes. Der Gemüsepaprika ist zur bloßen Haut zerkocht. Früchte sind nicht nachweisbar. Mehr wollen wir hierzu nicht sagen.
Die Wertung: Igitt